Desinformation, »Social Engineering«, psychologische Manipulation: Hybride Angriffe zielen auf Ihre Entscheidungsträger.
Beispiele:
❌ Ein Gerücht über Stellenabbau verbreitet sich informell im Unternehmen. Führungskräfte reagieren zu spät, die Produktivität sinkt und Schlüsselpersonen beginnen, sich extern zu orientieren.
❌ Ein Bereich stoppt kurzfristig ein laufendes Projekt, weil eine unbelegte Aussage über angebliche Budgetkürzungen kursiert. Später stellt sich heraus, dass die Information falsch war – Vertragsstrafen und Mehrkosten sind die Folge.
❌ Nach einem sicherheitsrelevanten Vorfall entscheiden Führungskräfte anhand widersprüchlicher interner Einschätzungen, statt belastbare Fakten einzufordern. Die Reaktion verzögert sich, der Schaden wächst.
»Aber für den Faktor Mensch in Sachen Resilienz haben wir doch die Compliance!«, wenden manche ein – und irren sich.
Compliance beruht auf Regeln und erfüllt damit eine wichtige Funktion. Mitarbeiter/-innen werden dadurch schon einmal sensibilisiert.
Doch die Regeln bewirken keine gesunde Skepsis, also die Fähigkeit, beispielsweise Lügen und Manipulationsversuche zu erkennen.
Gesunde Skepsis entsteht auch nicht durch Medienkompetenz und Faktenchecks. Infolge von Medienkompetenz glauben wir möglicherweise nicht alles unkritisch. Doch auch die Medienkompetenz blendet wesentliche Skills aus.
Diese Lücke gilt es zu schließen. Sonst ist Ihr Unternehmen nicht resilient. Ohne resiliente Mitarbeiter/-innen ist keine Organisation resilient.
Ergänzend zu den Compliance-Aktivitäten eines Unternehmens brauchen Führungskräfte und Mitarbeiter/-innen daher Informationskompetenz.
Herr Baum hat in einer unserer Führungsrunden einen mitreißenden Vortrag zum Thema »Umgang mit Fake News« gehalten. Wir haben selten in dieser Runde eine so intensive Diskussion geführt wie bei seinem Vortrag, und viele von uns wurden dadurch zum Nachdenken und zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema angeregt. Ich kann daher einen solchen Impuls von Herrn Baum nur empfehlen.
Rut von Giesen, Leiterin Unternehmensentwicklung, Stadtwerke Krefeld AG
Stellen Sie sich Ihre Geheimnisträger/-innen vor – oder Azubis und Trainees, die Geheimnis-träger/-innen von morgen. Geheimnisträger/-innen sollten u.a. …
Dabei handelt es sich um Elemente der Erkenntnistheorie, der Aussagenlogik und des Medienrechts. Gebündelt nennen sich diese Skills »Informationskompetenz«, etwa dargestellt in dem Buch »Immun gegen Unsinn. Wie wir uns eine fundierte Meinung bilden« von Thilo Baum (GABAL 2024).
Durch Informationskompetenz erkennen Menschen in Unternehmen, welche Informationen vertrauenswürdig, relevant und entscheidungsfähig sind.
Wesentliche Gefahren für Unternehmen sind, dass Menschen …
Um diese Gefahren abzuwehren, ist Informationskompetenz unumgänglich.
Informationskompetenz ist die elementare Ergänzung zur Compliance, um die sich Unternehmen unbedingt kümmern sollten.
Informationskompetente Mitarbeitende und Führungskräfte …
✅ erkennen, wann Informationen belegt sind und wann nicht,
✅ identifizieren Manipulationsmuster und Denkfehler,
✅ unterscheiden Fakten von Vermutungen und Meinungen,
✅ unterbrechen vorschnelles Handeln und
✅ treffen Entscheidungen auf belastbarer Informationsbasis.
Das Ergebnis: weniger Fehlentscheidungen, weniger Reibungsverluste, höhere Krisenfestigkeit. Informationskompetenz schützt Ihre Organisation vor Fehlentscheidungen, Desinformation und »Social Engineering« – auch unter Druck.
Informationskompetenz ist trainierbar und im Arbeitsalltag sofort anwendbar.
Also:
Schützen Sie Ihre Entscheidungsträger vor Manipulation, Desinformation und hybriden Angriffen.
Verhindern Sie kostspielige Fehlentscheidungen durch unklare, widersprüchliche und trügerische Informationen.
Stärken Sie die Resilienz Ihrer Organisation – dort, wo IT und Compliance-Regeln alleine nicht ausreichen.
Vielen Dank noch einmal für Ihren informativen und sehr anregenden Online-Vortrag. Er wirkt bei mir immer noch nach. Besonders spannend fand ich, wie Sie verschiedene Ansätze der Wissenschaftstheorie, etwa von Popper, Russell und Kant, mit der Gegenwart verknüpft haben. Das hat mir noch einmal gezeigt, wie aktuell diese Ansätze sind. Insgesamt war Ihr Vortrag für mich wie ein Werkzeugkasten, um Falschinformationen und Propaganda entgegenwirken zu können.
Janine Bruder, FH Dortmund
Keine Compliance-Vorschrift verleiht gesunde Skepsis. Kein Prozess verhindert Denkfehler unter Stress.
Wer den Faktor Mensch nicht systematisch stärkt, riskiert Fehlentscheidungen. Trotz funktionierender Technik.
Thilo Baum unterstützt Sie dabei, dieses Risiko zu senken – durch die Vermittlung von Informationskompetenz. So verbessern Sie die Qualität von Entscheidungen dort, wo Technik und Prozesse nichts abfangen können.
Damit Sie als Entscheider/-in sehen, wie das konkret funktioniert, präsentieren wir Ihnen in einem 120-minütigen Deep-Dive-Call im kleinen Kreis das Konzept und beantworten Ihre Fragen – online und kompakt.
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Klar, strukturiert und praxisnah klären wir gemeinsam:
✅ Wie funktioniert Informationskompetenz konkret und ohne politische Agenda?
✅ Welche Skills vermitteln wir und wie greifen diese zusammen?
✅ Wie integrieren wir Informationskompetenz wirksam im Arbeitsalltag?
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Wir haben heute kollektiv Ihren Vortrag im Lifehack geschaut und bei der Abteilung Staatsschutz ist er sehr gut angekommen.
Dipl.-Psych. Jan-Gerrit Keil, Landeskriminalamt Brandenburg
Führungskräfte und Mitarbeitende, …
➔ die unter Zeitdruck entscheiden müssen.
➔ die mit widersprüchlichen Informationen arbeiten.
➔ die Verantwortung für Sicherheit, Prozesse oder Menschen tragen.
➔ die die Zielgruppe Nr. 1 für Störversuche und hybride Angriffe und entscheidend für die Sicherheit Ihrer Organisation sind.
Fehler entstehen nicht durch Dummheit. Sie entstehen durch falsche oder unklare Informationslagen.
Diese Inhalte sind ein Augenöffner. Die allermeisten Menschen haben davon in dieser komprimierten Form noch nie gehört.
Maike Becker, Angestellte, Burscheid
Informationskompetenz, Medienkompetenz: Beide Begriffe klingen ähnlich – doch sie bezeichnen grundlegend verschiedene Fähigkeiten. Hier ist der Unterschied.
Medienkompetenz fragt: »Wie nutze ich Medien sicher?«
Medienkompetenz bedeutet, sicher und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umgehen zu können. Es geht um Fragen wie:
Informationskompetenz fragt: »Wie bewerte ich Informationen richtig?«
Informationskompetenz bedeutet, Informationen kritisch prüfen und fundiert bewerten zu können. Es geht um Fragen wie:
Beispiel:
Der zentrale Unterschied
In Meetings fallen Sätze wie: »Das ist doch allgemein bekannt!« oder »Alle machen das so.« Behauptungen werden mit Überzeugung vorgetragen – oft ohne Belege. Die Grenze zwischen Wissen und Vermutung verschwimmt. Kolleginnen und Kollegen nicken, wenn etwas plausibel klingt.
Werden unbelegte Aussagen zur Entscheidungsgrundlage, basieren Strategien auf Annahmen statt auf Fakten. Investitionen fließen in die falsche Richtung. Risiken werden übersehen, weil niemand die Behauptungen hinterfragt hat. Fliegen Fehler auf, heißt es: »Das haben wir nicht gewusst.« Doch wir hätten es wissen können.
Ihre Mitarbeitenden lernen, zwischen Behauptung und Beleg zu unterscheiden. Sie entwickeln die Fähigkeit, kritisch nachzufragen: »Woher kommt diese Information?« Sie verstehen, wie sie Quellen prüfen und Primärquellen finden. Führungskräfte werden befähigt, eine Belegkultur zu etablieren – durch Vorbildfunktion und gezieltes Nachfragen. So entstehen Entscheidungen auf solidem Fundament.
Menschen reagieren immer wieder impulsiv statt besonnen. Sie handeln, bevor sie nachdenken. Emotionen und Affekte übernehmen die Kontrolle, eine kognitive Reflexion bleibt aus. Wer erregt ist, trifft ungünstige Entscheidungen – das ist bekannt und passiert dennoch.
Impulsive Reaktionen führen zu Fehlern, die vermeidbar wären. E-Mails gehen raus, die besser ungeschrieben geblieben wären. Entscheidungen fallen überstürzt. Konflikte eskalieren, weil niemand innehält. Den Preis für den Mangel an Besonnenheit zahlt die Organisation.
Ihre Mitarbeitenden lernen, den Moment zwischen Reiz und Reaktion zu nutzen. Sie entwickeln die Fähigkeit innezuhalten, bevor sie handeln. So tritt kognitive Kontrolle an die Stelle der Impulsivität. Damit treffen sie bessere Entscheidungen – auch unter Druck und in emotional aufgeladenen Situationen.
Klingt etwas stimmig, halten wir es gerne für wahr – denn es fühlt sich richtig an. Doch Plausibilität und Wahrheit sind verschiedene Dinge. Vor allem gute Lügen sind meist hoch plausibel.
Im schlimmsten Fall treffen wir Entscheidungen anhand unzutreffender Annahmen. Plausible Erklärungen verdrängen den Faktencheck. Verlassen wir uns aufs Naheliegende, sinkt die Qualität von Entscheidungen.
Ihre Mitarbeitenden lernen, Plausibilität als Warnsignal zu verstehen: Nur weil etwas einleuchtet, stimmt es nicht unbedingt. Sie entwickeln die Fähigkeit, innezuhalten und zu prüfen – statt sich vom ersten Eindruck leiten zu lassen. Die Entscheidungen in Ihrem Unternehmen sind besser durchdacht.
Viele KI-Nutzer verstehen die KI nicht. Eine typische Fehlannahme lautet: »Die KI weiß das.« Doch nein, die KI weiß nichts. Sie berechnet lediglich Wahrscheinlichkeiten. Damit präsentiert sie uns möglichst plausible Szenarien, keine korrekten Szenarien.
KI-Outputs wandern ungeprüft in E-Mails, Angebote, Strategieentscheidungen. Die Effizienz scheint kurzfristig zu steigen, doch langfristig sinkt die Entscheidungsqualität. Fehler entstehen systematisch – weil niemand versteht, wie KI zu ihren Ergebnissen kommt.
Ihre Mitarbeitenden lernen, wie KI funktioniert – ohne Informatikstudium. Sie verstehen, warum KI-Antworten plausibel klingen, aber nicht automatisch korrekt sein müssen. Sie prüfen KI-Ergebnisse gezielt und erkennen, wann sie nacharbeiten müssen. So nutzen sie KI produktiv, ohne ihr blind zu vertrauen.
Führungskräfte unterliegen Denkfehlern – wie alle Menschen. Doch sie erkennen ihre blinden Flecken nicht. So geben sie durch den »Recency Bias« dem letzten Eindruck mehr Gewicht als allen anderen. Der »Confirmation Bias« führt dazu, dass sie nur das wahrnehmen, was ihre Meinung bestätigt.
Unterliegen Führungskräfte solchen Denkfehlern, treffen sie Entscheidungen auf der Basis verzerrter Wahrnehmung. Strategische Fehler entstehen, weil niemand die eigenen Denkfehler hinterfragt. Die Organisation zahlt den Preis für unbewusste Verzerrungen.
Ihre Führungskräfte lernen, die häufigsten Denkfehler bei sich selbst zu erkennen. Diese »Metakognition« macht blinde Flecken sichtbar – ohne Gesichtsverlust. Sie entwickeln Reflexionsfähigkeit und treffen objektivere Entscheidungen. So sinkt das Risiko systematischer Fehleinschätzungen.
Im Anschluss folgte die Keynote des freien Autors und Journalisten Thilo Baum. In seinem inspirierenden und zugleich alarmierenden Vortrag zeigte er auf, wie gezielte Desinformation die Grundpfeiler unserer Demokratie untergräbt. Mit anschaulichen Beispielen, aktuellen Fallstudien und einem tiefen Verständnis für kommunikative Mechanismen machte Baum deutlich, wie sich bewusste Manipulation in digitalen Räumen verbreitet – und warum Verwaltung, Medien und Zivilgesellschaft heute mehr denn je gefordert sind, faktenbasierte Orientierung zu bieten. Viele Teilnehmende nahmen aus seinem Beitrag nicht nur Wissen, sondern auch konkrete Impulse für den beruflichen Alltag mit.
Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen
Andrea Grundmann, Expertin für LinkedIn-Algorithmen und Autorin (»Digitales Charisma«), Berlin: »Informationskompetenz ist der entscheidende Punkt, wenn es darum geht, die Demokratie zu retten.«
Rüdiger Freudendahl, Experte für wirkungsvolle Trainings und Autor (»Das Janus-Prinzip«), Köln: »Informationskompetenz ist eine Kernkompetenz für das heutige Leben. Alle brauchen das.«
Clemens Elskamp, Betriebsrats- sowie Gesamtbetriebsratsmitglied und IG-Metaller, Rüthen: »Hier lernst du, Information und Desinformation eindeutig zu unterscheiden. Da gibt es kein Vertun mehr.«
Silke Stamme, Trainerin fürs Redenhalten an Schulen und Trainerin fürs Durchbrechen gewohnter Muster, Hamburg: »Ein hochaktuelles Thema – wichtig für unsere Zukunft und die Demokratie.«
Frank Waible, Experte für Veränderungen in Organisationen und Autor, Weinheim: »Wer den Unterschied zwischen Behauptung und Meinung nicht kennt, unterscheidet oft auch nicht zwischen Information und Propaganda. Dieses Konzept sorgt für Orientierung.«
Doerthe Rayen-Schilling, Redakteurin & Projektleiterin des Medienprojektes für Schulen der Westfälischen Nachrichten, Münster: »Informationskompetenz ist unser Schlüssel, um in der täglichen Nachrichtenflut Fakten von Falschmeldungen zu unterscheiden.«
Daniel Fitzke, Kommunikationsprofi (Sauerland): »Informationskompetenz immunisiert gegen Desinformation, Propaganda und manipulative Narrative. Die keimfreien Argumente und die messerscharfe Logik bringen jede Bullshit-Blase zum Platzen.«
Dr. Carolin Ulbricht, stv. Leiterin der Volkshochschule Langenfeld (Rheinland): Informationskompetenz ist eine grundlegende Alltagskompetenz. Sie befähigt Menschen, sich in einer überkomplexen Informationswelt selbstständig, kritisch und dialogfähig zu orientieren.
Stephan Bruns, Coach und Eisenbahner, Berlin: »Desinformation kann ihre zerstörerische Wirkung nur entfalten, wenn wir drauf reinfallen. Machen wir uns also resilient gegen Desinformation, indem wir uns darin unterstützen, Desinformation erkennen und einordnen zu können. Darum geht’s.«
Ulrike Woll, Expertin für nachhaltige Trainings & Coach, Inhaberin SANIBONA®, Ingelheim: »Informationskompetenz ist zu einer unverzichtbaren Alltagskompetenz geworden. Sie stärkt sowohl die persönliche als auch die gesellschaftliche Resilienz.«
Informationskompetenz ist entscheidend für den Betriebsfrieden. Sie reduzieren damit Konflikte und tragen zu klügeren Entscheidungen aufgrund gesicherter Erkenntnisse bei. Sie steigern die Sicherheit Ihres Unternehmens gegenüber hybriden Angriffen.
Betriebliche Resilienz umfasst überwiegend IT und Prozesse – in die Köpfe der Menschen können wir nicht schauen. Mit einem Vortrag oder Seminar zum Thema Informationskompetenz sensibilisieren Sie Ihre Belegschaft für Gefahren durch Desinformation, »Human Engineering« und Radikalisierung.
Indem Sie Informationskompetenz in Ihrem Unternehmen ausrollen, steigern Sie die betriebliche Sicherheit gegenüber hybriden Angriffen von außen und reduzieren zugleich die Risiken durch Angriffe von innen.
Gerade junge Leute sind extrem gefährdet, der Desinformation auf den Leim zu gehen – sie bilden sich ihre Meinungen oft nur noch auf TikTok & Co. Zugleich sind Azubis die Führungskräfte sowie Entscheidungs- und Geheimnisträger von morgen. Es ist also wichtig, bereits heute für Informationskompetenz unter jungen Leuten zu sorgen, damit sie sich nicht gegen »die Eliten« und damit gegen Arbeitgeber radikalisieren.
Informationskompetenz bewirkt Ambiguitätstoleranz – also die Fähigkeit, Unklarheiten und Schwebezustände zu ertragen, ohne dass das an die psychische Substanz geht. Damit ist Informationskompetenz ein Thema fürs Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Sie schützt vor Verunsicherung und Destabilisierung und steigert die mentale Stärke. Informationskompetente Menschen lassen sich nicht so leicht manipulieren wie Menschen ohne Informationskompetenz.
Der öffentliche Dienst – insbesondere Kommunen, Landkreise und kommunale Betriebe – ist ein großer Arbeitgeber und steht zugleich im Kontakt mit Bürger/-innen. Intern kann Radikalisierung destruktiv wirken, und extern geht es um politische Bildung. Mit uns können Sie dafür sorgen, dass sich Ihre Mitarbeiter/-innen nicht radikalisieren lassen – und Sie können Wege finden, politische Bildung auf spannende Weise Bürger/-innen zugänglich zu machen.
Bei der Schülerveranstaltung, die haben ja wirklich Tiefgang gehabt. Das hat die Reaktion gezeigt und das finde ich gut. Wenn da die Lehrer und heute auch die Schüler mitgenommen haben, ich darf nicht alles glauben, was auf TikTok steht und ich muss es hinterfragen, dann haben wir, glaube ich, schon viel gewonnen. Super, danke schön.
Olaf Achtabowski, Vorstand Sparkasse Scheeßel
Erfahrung schützt nur bedingt. Unter Stress greifen selbst erfahrene Entscheider stärker auf Abkürzungen im Denken zurück, die anfällig für Verzerrungen sind.
Auch kennen viele berufstätige Menschen die Grundlagen des exakten Denkens und Entscheidens nicht – diese Inhalte vermitteln wir systematisiert.
Die derzeitige Desinformationsflut lässt sich nicht eindämmen. Es hilft nur, dass wir uns dagegen immunisieren. Informationskompetenz hilft, Sinn und Unsinn zu unterscheiden, bewirkt eine gesunde Skepsis und steigert die Fähigkeit, Unklarheiten zu ertragen (Ambiguitätstoleranz). So führt Informationskompetenz zu mehr Resilienz gegenüber Desinformation und Radikalisierung.
Messbar wird es über Wirkungsketten. Weniger Eskalationen aufgrund von Gerüchten. Klarere Lagebilder in Meetings. Schnellere, aber fundiertere Entscheidungen. Weniger Korrekturschleifen. In Kliniken zum Beispiel sehen wir nach solchen Trainings weniger Fehlinterpretationen bei kritischen Informationen und eine deutlich strukturiertere Kommunikation zwischen Führungsebenen. Das spart Zeit, Geld und Nerven.
Die Welt ist anders, das Muster gleich. Ob Klinik, Energieversorger oder Sicherheitsdienst. Überall treffen Menschen Entscheidungen auf Basis unvollständiger Informationen. Überall wirken Druck, Autorität, Gruppendynamik. Mentale Verteidigung ist branchenübergreifend, weil sie am menschlichen Betriebssystem ansetzt. Technik schützt Systeme. Mentale Verteidigung schützt Urteile.
Das ist nur die sichtbare Spitze. Es geht um interne Gerüchte, vorschnelle Schlüsse, vermeintliche Gewissheiten. Ein Satz wie »Das haben wir immer so gemacht« ist oft gefährlicher als jede externe Desinformation. Mentale Verteidigung bedeutet, solche Denkfallen früh zu erkennen und zu stoppen, bevor sie zu Entscheidungen werden.
Kultur ändert sich langsam. Entscheidungsroutinen lassen sich schneller verändern. Das Seminar setzt auf konkrete Werkzeuge. Zum Beispiel klare Unterscheidung zwischen Meinung, Behauptung und Vermutung. Oder strukturierte Entscheidungsstopps unter Druck. Das wirkt sofort im Alltag. Kultur folgt später.
Das ist ein klassisches Muster. Gerade Menschen, die sich für besonders rational halten, unterschätzen systematisch ihre eigenen Verzerrungen. Das ist gut erforscht. Das Seminar konfrontiert nicht, es spiegelt. Führungskräfte erkennen ihre eigenen Denkabkürzungen an realen Fällen. Das wirkt meist überraschend und sehr nachhaltig.
Deshalb arbeiten wir nicht moralisierend. Es geht nicht um »richtig« oder »falsch«, sondern um »arbeitsfähig« oder »riskant«. Die Teilnehmenden merken schnell. Es geht nicht um Gesinnung, sondern um bessere Entscheidungen. Gerade in sicherheitskritischen Kontexten erhöht das eher den Respekt als den Widerstand.
Primär für Führungskräfte. Weil dort Entscheidungen gebündelt werden. Optional auch für Schlüsselrollen im operativen Bereich. Wichtig ist. Mentale Verteidigung wirkt am stärksten dort, wo Informationen bewertet und weitergegeben werden. Genau das sind Führungspositionen.
Der größte Fehler ist die Illusion von Kontrolle. Zu glauben, technische Sicherheit reiche aus. In Wahrheit scheitern Organisationen oft nicht an fehlenden Informationen, sondern an falscher Einordnung. Mentale Verteidigung sorgt dafür, dass gute Informationen nicht wirkungslos verpuffen. Das ist kein Luxus. Das ist Risikomanagement auf der Ebene Mensch.
Das hängt davon ab, wo wir auftreten sollen, wie viele Trainer/-innen dabei sein sollen und wie lange der Auftritt dauert. Bei gemeinnützigen Auftritten bitten wir um Beteiligung eines Sponsors. Die Honorare entsprechen üblichen Tagessätzen im Profibereich. Vertragspartner/-in sind die jeweiligen Trainer/-innen.
An sich brauchen wir kaum Vorlauf, weil wir bereits ein Netzwerk aus mehreren Trainer/-innen haben. Bitte klicken Sie sich zu einem Telefontermin durch, dann schauen wir gemeinsam in den Kalender.
Klicken Sie sich zu einem Telefontermin durch – wir rufen Sie an und besprechen mit Ihnen alle Möglichkeiten.
Lieber Herr Baum, vielen Dank für die letzten zwei Tage. Wir haben jetzt zwei Schülerveranstaltungen an zwei Vormittagen und heute Abend unsere Abendveranstaltung erleben dürfen mit Ihnen. Ich möchte gar nicht so sehr aufs Thema eingehen, was mich da fasziniert hat und wozu Sie beigetragen haben, was Sie gut gemacht haben oder was Sie schlecht gemacht haben. Mir hat es einfach mit Ihnen als Mensch gefallen. Und so wie es auch heute Morgen und heute Abend gesagt habe, Sie sind sehr gut gestartet und sind immer besser geworden und das sagt eigentlich alles. Uns hat es riesig viel Spaß gemacht. Herzlichen Dank, Herr Baum. Bis zum nächsten Mal.
Torsten Meyer, Autohaus Holst (Scheeßel)